Norick Blödorn ist Weltbester seiner Klasse

Norick Blödorn, Nachwuchspilot des MC Güstrow, holte sich im polnischen Rybnik die höchste Trophäe in seiner Klasse. Er gewann ohne einen einzigen Punkte abzugeben die FIM 85ccm Youth Speedway Gold Trophy.

Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren die Starts des Youngsters, der diesmal seiner Konkurrenz keine Chance ließ und jeden seiner Läufe mit deutlichem Vorsprung gewann. Schon sein Halbfinale am Tag vorher dominierte er und im Finale kürte er sich dann zum weltbesten Aktiven in seiner Klasse. Das Stadion in Rybnik ist extra für diese 85ccm Maschinen mit Zuschauerrängen um die kleine Bahn gebaut und bot somit den richtigen Rahmen für das Ereignis. Der Erfolg des Güstrower Fahrers ist umso höher einzuschätzen, da in Deutschland derzeit eine einstellige Zahl an Aktiven unterwegs ist, während unter anderem in Dänemark sicher um die einhundert Fahrer sich in diesem Nachwuchsbereich engagieren.

Für den MC Güstrow ist dieser nicht zu erwartende Erfolg natürlich auch eine Bestätigung der Förderung. Nach dem Weltmeistertitel für Ben Ernst in der 250er Klasse, holte nun Norick auch die höchste Trophäe in seinem Bereich.

Ben Ernst ließ es sich auch nicht nehmen, seinen Clubkameraden vor Ort zu unterstützen und so war es für den DMSB Delegierten Hannes Heider nicht nur der riesige Erfolg, der dieses Ereignis geprägt hat, sondern auch die dabei erlebte Kameradschaft unter den Aktiven. „Schon in den letzten Jahren konnte ich die Entwicklung von Norick begleiten und ich freue mich mit ihm und seinen Eltern riesig, dass er sich mit diesem Erfolg selbst belohnt hat“, sagte der auch für den Sport in Güstrow zuständige Tutor des dmsj.

Finale FIM 85ccm Youth Speedway Gold Trophy 2018
1. Norick Blödorn (Deutschland) - 15
2. Stian V. Nielsen (Dänemark) - 12
3. Mathias Pollestad (Norwegen) - 11
4. Silas Hoegh (Dänemark) - 10
5. Rune Thorst (Dänemark) - 10
6. Nicklas Aagaard (Dänemark) - 10
7. Lukas Woentin (Schweden) - 8
8. Gustav Grahn (Schweden) - 8
9. Maurice Brown (Australien) - 6
10. James Pearson (Australien) - 6
11. Jacek Fajfer (Polen) - 5
12. Jesper Knudsen (Dänemark) - 5
13. Casper Henriksson (Schweden) - 4
14. Ludvig Selvin (Schweden) - 4
15. Jakub Stojanowski (Dänemark) - 3
16. Theo Johansson (Schweden) - 3

(Text Gunnar Mörke | Foto: Hannes Heider)

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