Pfingstpokal ist Klassiker im Güstrower Speedway

Auf den Pfingstsonntag freuen sich Jahr für Jahr tausende Zuschauer und so ragt diese Veranstaltung aus dem Kalender des MC Güstrow deutlich heraus. Wenn die Präsentation des Fahrerfeldes zelebriert wird und die Laola-Welle durchs Stadion schwappt, dann ist diese besondere, nur an diesem einen Sonntag zu erlebende, Atmosphäre zu spüren, die den Pfingstpokal in Güstrow ausmacht. Nicht umsonst wird er der Klassiker genannt und dazu gehört guter Sport, aber auch stimmungsvolle Unterhaltung, damit die gesamte Veranstaltung zu einem Erlebnis wird.

Im Stadion des MC Güstrow sitzen die Zuschauer nah am Geschehen. Die Sportler berichten immer wieder, dass sie von der Atmosphäre beeindruckt und motiviert sind und darum ist klar, warum die Verantwortlichen Schritt für Schritt das Stadion verbessert haben, ohne den Charakter zu verändern. Ein großer Schritt wird am Pfingstsonntag vollzogen. Unter Anteilnahme von Vertretern aus Politik und Wirtschaft wird der neugestaltete Start-und-Ziel-Bereich mit der imposanten Tribüne eingeweiht. Dieses Bauwerk ist Ausdruck der Entwicklung des Güstrower Speedway zu einem international beachteten Standort und wird den Zuschauern beste Sichtbedingungen auf das Geschehen bieten.

Der Start zum Hauptereignis erfolgt am 20. Mai um 21 Uhr, nach der feierlichen Einweihung. Bei der Verpflichtung des Fahrerfeldes verfolgt der Verein wie stets das Motto: Ausgeglichenheit ist der Garant für spannenden Sport. So treffen die deutschen Aktiven auf eine internationale Gegnerschaft, an der sie sich messen können. Das Fahrerfeld wird bis zum Pfingstsonntag ständig aktualisiert und auf der Homepage des Vereins veröffentlicht. Im Rahmenprogramm startet eine internationale 250er Konkurrenz, die wieder in einer gemeinsamen Wertung mit dem am Tag vorher in Teterow veranstalteten Auerhahnpokal veranstaltet wird.

Der Auftakt zum Pfingstwochenende findet schon am Freitag, den 18. Mai, mit Start ebenfalls um 21 Uhr, statt. Die Pfingstchallenge, in kurzer Zeit zu einer gefragten Veranstaltung geworden, entstand aus der Erkenntnis, dass die jungen Wilden auf dem Güstrower Oval tollen Sport bieten. Mittlerweile haben die Verantwortlichen die Qual der Wahl, da sich deutlich mehr als doppelt so viele Bewerber für die 16 Startplätze meldeten. Auch in diesem Rennen gibt der Verein den deutschen Junioren die Chance, sich an der internationalen Konkurrenz zu messen. Nach den 20 Wertungsläufen entscheidet über den Sieg die Teilnahme an zwei Halbfinals und einem entscheidenden Finale.

Die Aktiven freuen sich auf die Rennen, die Zuschauer können sich auf tollen Sport freuen und zusammen mit dem perfekt organisierten Rahmen ergibt dies das besondere Event, welches in Güstrow als Klassiker bezeichnet wird.

(Text: Gunnar Mörke | Foto: Frank Hedrich | Video: Daniel Stohl - www.graficio.de)

Fahrerfeld Pfingstpokal 2018:
Tobias Busch, Lukas Fienhage, Michael Härtel (GER), Jason Doyle, Brady Kurtz, Rohan Tungate (AUS), Josef Franc, Zdenek Holub (CZE), Nicolai Klindt, Bjarne Pedersen (DEN), David Bellego (FRA), Rune Holta (NOR), Kacper Gomolski, Daniel Kaczmarek (POL), Roman Lakhbaum (RUS), Thomas H. Jonassson (SWE)

Fahrerfeld Pfingstchallenge 2018:
Leon Arnheim, Lukas Baumann, Lukas Fienhage, Michael Härtel, Daniel Spiller, Ethan Spiller (GER), Jedd List, Keynan Rew (AUS), Emil Breum, Mads Hansen, Martin S. Hansen (DEN), Nick Säyriö (FIN), Lasse Fredriksen (NOR), Damian Stalkowski (POL), Roman Lakhbaum (RUS), Viktor Trofimov (UKR)

250ccm:
Erik Bachhuber, Ben Ernst, Maximilian Firniß, Lukas Wegner, Jonny Wynant (GER), Andreas Christensen (DEN), Kean Dicken, Jordan Palin (GBR)

85ccm:
Norick Blödorn, Fynn Ole Schmietendorf (GER), Jakob Johansen, Oskar Hende, Noah Moos, Bastian Pedersen, Sebastian Thomsen (DEN)

50ccm:
Carlos Gennerich, Alexander Hagen, Tyler Haupt, Joel Schuck

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